Craniosacrale Anwendungen für Pferde – lohnt sich das?
- vor 3 Tagen
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Craniosacrale Anwendungen für Pferde sind eine feinfühlige Methode, die über feine Berührungen am Kopf und Kreuzbein wirkt. Besonders bei Stress oder Verhaltensauffälligkeiten kann eine solche Anwendung deinem Pferd bei der Selbstregulation helfen.
✓ Pferde sind Fluchttiere und reagieren sehr sensibel auf Stress. Die Methode hilft, das vegetative Nervensystem zu regulieren und mehr Ruhe zu finden.
✓ Durch das Lösen von Gewebespannungen in den Faszien können Bewegungsprobleme, Steifheit und Schmerzen im Kiefer- oder Rückenbereich gelindert werden.
✓ Auch in der Traumabewältigung gilt diese Methode als hilfreich für Pferde, die unter Schockerlebnissen oder psychischer Disbalance leiden.
Es gibt viele Situationen, in denen CST hilfreich sein kann. Manchmal sind die Anzeichen subtil, aber dennoch von Bedeutung; dazu gehören unter anderem:
Verhaltensänderungen
Abneigung gegen das Putzen
Schütteln, Schiefhalten oder Hochtragen des Kopfes
Augen oder Nüstern nicht auf einer Höhe
Wiederkehrende Beckenschiefstellung
Tränende Augen
Kiefergelenksprobleme
Stoffwechselkrankheiten
Bewegungsstörungen wie Stolpern
Verhaltensauffälligkeiten wie Weben, Angst oder Aggressivität
Widerstand gegen Entspannung und das Senken des Kopfes
Schiefes Tragen des Schweifs
Ungleichmäßige Abnutzung der Hufeisen
Übermäßiges Wälzen
Empfindlichkeit im Rückenbereich beim Satteln oder ein durchhängender Rücken
Das allgemeine Gefühl, dass mit dem Pferd etwas nicht stimmt

Andere Anzeichen sind möglicherweise deutlicher und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit deines Pferdes. Das offensichtlichste Anzeichen ist ein Leistungsabfall. Dieser kann nach einer Verletzung durch einen Sturz auftreten, oder das Pferd hat sich beim Transport oder einfach beim Spielen auf der Weide verletzt.
Manche Anzeichen sind zwar offensichtlich, können aber auch leicht übersehen werden, bis sich das Problem verschlimmert. Achte daher stets darauf, ob eines der folgenden Anzeichen vorliegt:
Leistungsabfall
Bocken/Buckeln
Ungleiche Schrittlänge
Asymmetrie im Bewegungsablauf
Ungleichmäßige Muskelentwicklung
Seitliche Steifheit
Verletzung oder Sturz
Temperaturveränderungen
Schmerzempfindliche Muskeln (Druckempfindlichkeit)
Steif oder hart wirkende Muskulatur
Lahmheit oder Steifheit
Koordinationsprobleme
Probleme mit der Körperhaltung (Exterieur)
Widerstand beim Rückwärtsrichten
Unfähigkeit, mit der Hinterhand in die Spur der Vorderhand zu treten („Übertreten“)
Bevorzugung eines Zügels oder Schwierigkeiten, die Spur zu halten
Schwierigkeiten bei Seitengängen sowie mangelnde Biegung und Genickstellung
Bevorzugung eines Galoppsprungs oder Unfähigkeit, den korrekten Galopp zu halten
Verweigerung am Sprung oder häufiges Abwerfen von Stangen
Schwierigkeiten beim Bergauf- oder Bergabgehen
Gerät der craniosacrale Rhythmus aus der Balance, kann sich dies auf verschiedenste Weise zeigen. Wer sein Pferd genau betrachtet, wird solche Unstimmigkeiten bemerken.
Über 20 Schädelknochen müssen frei beweglich sein, damit Dieser Rhythmus findet neben Herzschlag und Atmung statt. Durch den Fluss des Gehirnwassers in der Wirbelsäule wird das Nervensystem genährt.
Auf dem Pferdekopf sanft aufgelegte Hände erspüren die Nähte, durch die die Knochen verbunden sind. Damit dein Pferd gesund bleibt, müssen diese Verbindungen frei und flexibel bleiben. Blockaden einzelner Schädelknochen können tiefgreifende Auswirkungen haben.
Was kann solche Blockaden verursachen?

Ein Sturz
Zahnprobleme
Ein schlecht sitzender Sattel
Eine zu enge Trense
Starker Zug am Halfter
Ein unsanfter Reiter (eine harte Hand)
Infektionen
Verspannte Muskeln oder Faszien
Blockierte Wirbel
Psychischer Stress
Trauma
Das craniosacrale System ist ein spürbares Netzwerk, das Gesundheit und Wohlbefinden maßgeblich beeinflusst. Im Kurs "CST für Pferde" lernst du die sanften Handgriffe, um die Beweglichkeit der Schädelknochen zu erhalten, um die Gesundheit und das Gleichgewicht deines Pferdes zu bewahren.
Wichtiger Hinweis: Alle in diesem Artikel genannten Symptome können auf Schmerzen, Verletzungen oder Krankheiten hinweisen. Eine tiermedizinische Abklärung ist daher ratsam. CST ersetzt im Krankheitsfall oder bei akuten Verletzungen keine tierärztliche Diagnose.


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